Kunden nachfassen im Handwerk: So gewinnst du mehr Aufträge
Ein Großteil der Angebote wird nie angenommen – nicht, weil der Preis zu hoch war, sondern weil niemand nachgefasst hat. Wer freundlich dranbleibt, holt sich Aufträge, die sonst bei der Konkurrenz landen.
Der richtige Zeitpunkt
Als Faustregel: zwei bis drei Werktage nach dem Angebot ein erstes freundliches Nachfassen, danach – falls keine Antwort – nach etwa einer Woche ein zweites. Länger als zwei Erinnerungen wirkt schnell aufdringlich; besser dann anrufen.
Der richtige Ton
Nicht drängen, sondern helfen. Formuliere es als Angebot, offene Fragen zu klären – nicht als Mahnung. Kurz, höflich, konkret.
„Guten Tag Herr Müller, ich wollte kurz nachhören, ob mein Angebot für die Heizungswartung angekommen ist und ob Sie noch Fragen haben. Gerne bespreche ich alles auch kurz am Telefon."
Nachfassen in der Sprache des Kunden
Gerade bei Kunden oder Mitarbeitern mit anderer Muttersprache entscheidet die richtige Sprache über den Eindruck. Eine kurze, korrekte Nachricht auf Kroatisch, Italienisch oder Türkisch wirkt professionell und persönlich.
Dranbleiben, ohne es zu vergessen
Das eigentliche Problem ist nicht das Nachfassen selbst, sondern es im hektischen Alltag nicht zu vergessen. Genau hier hilft eine Software, die jede Anfrage im Blick behält und dich rechtzeitig erinnert – oder die Nachfass-Mail gleich vorformuliert.
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